Tja, manchmal macht man die Rechnung ohne gefragt zu werden.

    Beim Besuch einer lieben Freundin, die Pflegestelle für die Hoffnungsspur e.V. ist, dachte sich ein kleines, grade mal halbjähriges Wesen, sich mich als Mama auszusuchen. Die kleine Muki kam Schutz suchend zu mir und wich mir fortan nicht mehr von der Seite. Wie kann man diesem herzigen kleinen Flummyball widerstehen? Ich konnte es nicht.

    Die kleine Muki, unser Muggele, zog bei uns ein und fühlte sich sofort zuhause. Keine Spur von Unsicherheit oder Ängstlichkeit. Die jugendliche Neugier überwiegte immer wieder und so schlich sich dieses liebenswerte Hündchen sofort in unser Herz.

    Aus dem großen alten Hund wurde ein kleiner Junghund ! Passt sowieso besser zu unserem kränkelnden 16jährigen Senior.

     

    Schnell war klar dieses Wesen darf bleiben bzw. das geben wir nicht mehr her. Muki zeigt sich von ihrer allerbesten Seite. Sie klebt mir an der Backe wie eine Schmeißfliege und versteht die wichtigsten Kommandos, wie Nein, Aus, Komm, Pfui. Klar passiert noch mal das eine oder andere Malheur aber im großen und ganzen muss ich sagen, dass sie sogar schon stubenrein ist.

    Muki ist auch ein perfekter Ladenhund, denn sie geht ab sofort auf den Strich, nämlich in die Galerie "aufdemstrich". Dort bekommt jeder der sie sieht sofort eine hohe Stimme und kniet vor ihr darnieder. Sogar abkaufen wollte sie mir schon jemand ! Für nichts in der Welt !!!


    Wir sind überglücklich mit unserem wunderbaren Muggele und sogar mein Mann hat die Vorteile eines Kleinhundes erkannt.
    Ein ganz großes Lob gebührt der Organisation Hoffnungsspur. Muki war bei Ankunft sauber, roch nicht unangenehm, war perfekt untergebracht und hatte den Transport angenehm hinter sich gebracht. Der Kontakt zu der Organisation war perfekt, verständnisvoll und hilfreich und ist es noch immer.

    Heute habe ich Muki unserem Tierarzt vorgestellt und er meinte beim Blick in den Impfpass, dass sie vorbildlich geimpft wäre (seine Worte) und fragte sogar noch nach dem Namen der Organisation. Er war begeistert und ich war happy, dass Mukis allgemeiner Zustand hervorragend ist.
    Wir freuen uns auf die Zukunft mit unserem neuen Familienmitglied und schauen den nächsten 15 Jahren mit Freude entgegen.

    Am 15.07.17 mussten wir unser 14 1/2 Jahre altes Mädchen Lilly von ihren Qualen erlösen. Wir hatten sie vor 4  1/2 Jahren aus dem Tierheim geholt und ihr noch eine schöne Zeit beschert. Dadurch haben wir erfahren das Lilly gebürtig aus Ungarn stammt. So fing nun alles an.
      
    Wir dachten, wenn unsere Prinzessin aus Ungarn und sie so super war, dann wird unser nächster Hund auch aus Ungarn sein. So schnell ging es dann auch. Unsere Freundin Heike ist Teil der Tierschutz Organisation Hoffnungsspur e.V. und hatte zwei kleine Buben, die mit 6 Monaten aus ihrem Zuhause gerettet wurden, da sie nur an der Kette vor dem Haus vgehalten wurden. Die beiden Kleinen waren nun seitdem weitere 6 Monate in der Tötungsstation in Kunszentmarton. Wir hatten vorher Bilder und Videos erhalten. Wir wollten eigentlich nur einen Hund. Sollte jünger sein, damit wir das schmerzhafte Erlebnis nicht so schnell nochmal durchmachen müssen. Wir hatten uns entschlossen Lucky (schwarz) nehmen wir auf jeden Fall. Bobo (braun schwarz) wollten wir erst als Pflegi nehmen, da wir noch nie zwei Hunde hatten. Da wir Urlaub hatten mussten wir sie zu diesem Zeitpunkt bei uns haben. Es blieb somit nichts anderes übrig als mit Heike spontan vom 11.08.-13.08. nach Ungarn zu fahren. Wir konnten uns somit auch mal ein Bild vor Ort machen und sind froh, daß wir das gemacht haben. Auch wenn das Herz geblutet hat, weil wir nicht alle mitnehmen konnten.

     

    Mal "Hand auf's Herz"

    für welchen dieser beiden Hunde würden Sie sich entscheiden ?

    Für den abgemagerten, offensichtlich kranken Hund, nach dem man sich nur mit größtem Unbehagen umdreht ? Den man eigentlich am liebsten gar nicht sehen würden, weil man mit dem Elend doch gar nicht konfrontiert werden möchte ?

    Oder für den fröhlichen Hund, mit dem glänzenden Haarkleid ? Dem, der gesund ist und aus lauter Freude am Leben richtig gehend strahlt ?

     

    Nun, wir haben sie sozusagen Beide bekommen - denn auf beiden Bildern ist Houdini zu sehen.

    Das erste Foto zeigt sie in dem Zustand, in dem sich sich befand, als Gabor und Moni sie in einem Tierheim der Umgebung entdeckten. Dort war sie nahezu chancenlos da weder die Mittel noch die Möglichkeiten vor Ort bestanden, sie mit den nötigen Medikamenten und Pflege zu versorgen.

    Zu ihrem großen Glück durfte Houdini ins Tierschutz-Zentrum umziehen und konnte dort Dank ärztlicher Behandlung und intensiver, liebevoller Pflege in Ruhe gesund werden.

    Houdini lebt inzwischen inmitten eines kleinen Hunderudels bei uns und bereichert unser Leben jeden Tag. Sie ist ein aufgewecktes braves Mädchen und man sieht ihr ihre Vergangenheit nicht mehr an.

    Und wenn sie sich abends ganz nah an mich kuschelt, ihre blonden Löckchen zittern, das feuchte Näschen sich ein klein wenig kräuselt und ihr ein tiefer Seufzer entfährt, dann, kurz bevor sie einschläft, ganz in dem Vertrauen sicher zu sein, ja, dann werde ich ein wenig nachdenklich und frage mich, was mit diesem wundervollen Geschöpf geschehen wäre, wenn da nicht Gabor und Moni zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen wären und ganz uneigennützig eben NICHT weggesehen haben....

    Nun, ich weiß nicht wie Sie darüber denken, aber ich bin überzeugt davon, daß man diese Art und Weise des vorgelebten Tierschutzes unterstützen sollte. Jeder mit dem Mittel, dass ihm zur Verfügung steht. Aktiv und direkt durch Spenden, die man selbst übrig hat oder auch sammeln kann oder indirekt, in dem man sich anhand des Schicksals von Houdini überlegt, ob man nicht auch mal ein Tier aufnimmt, das es in der Vergangenheit nicht so gut hatte. Oder, indem man die Überzeugung, die dieser Tierschutzarbeit zu Grunde liegt verinnerlicht und weiter trägt.

    In diesem Sinne danken wir allen "Tierschutz-Engeln" für ihren unermüdlichen Einsatz.

     

    Corry und Thorsten mit der Pumibande.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Sie erinnern sich sicher, das wir Asztor vergangenes Jahr als Notfall gepostet hatten und es trotz Aushängen in verschiedenen Geschäften und bei Tierärzten, Zeitungsanzeigen, Mundpropaganda etc. keine Anfrage für ihn gab.

    Dann endlich im März 2017 die erste Anfrage überhaupt. Familie mit zwei Kindern und vorhandenem Hund - man hatte sich in Asztor verliebt.

    Wir vereinbarten einen Termin zum Vorgespräch mit gemeinsamem Spaziergang mit den Hunden. Und es passte......

    Trotzdem, daß Asztor Herzwürmer und Babesien von Ungarn mitbrachte, was aber schon im Vorfeld bekannt und mit den Übernehmern besprochen war, haben sie sich nicht irre machen lassen und Asztor ein schönes Zuhause gegeben. 

    Er ist jetzt knapp 3 Wochen in seiner neuen Familie und hat auch schon ein bißchen zugenommen. Mit der vorhandenen Hündin versteht er sich sehr gut - sie ist nach wie vor der Chef - und auch die Katze war von Anfang an kein Problem für ihn.

    Wir freuen uns alle riesig - nach 14 Monaten endlich vermittelt .... und werden demnächst ein paar mehr schöne Fotos einstellen. 

     

     

    Hallo, ich heiße Csongor und ich will Euch was erzählen:

    Ich hatte einen schlechten Start ins Leben und landete, nachdem mein erster Besitzer mich misshandelt hatte, im Tierschutz-Zentrum. Das war möglich, weil es Menschen gibt, die nicht weggucken sondern handeln, wenn sie sehen, daß ein Tier gequält wird.

    Ohne diese Menschen, die Hunden wie mir helfen, wäre ich heute nicht mehr am Leben. Ich wäre wohl kaum ein Jahr alt geworden und in einem Hinterhof unbeachtet und hilftlos an meinen Verletzungen gestorben. Nur durch Spenden mir völlig fremder Menschen konnte mein gebrochenes Bein zwei Mal operiert werden und nur dadurch konnte ich einen Platz bekommen, an dem ich es trocken hatte und gefüttert wurde.

    Aber es sind nicht nur die medizinische Versorgung, das Futter und der Platz an dem ich wohnen durfte nötig sondern noch weitere Menschen, die sich Zeit für Hunde wie mich nehmen und die mir auch ein paar Sachen beigebracht haben.Jemand hat mein Bein trainiert damit ich wieder laufen konnte und ich wurde hübsch gemacht und mein zottiges Fell wurde mir angenommen. Kurzum- sie haben ihre Zeit in mich investiert.

    Aber wie sagt man so schön; aller guten Dinge sind drei !

     

    Liebe Frau Hess,

    wir möchten uns nochmal bedanken für die hervorragende Vermittlung unserer Josefa. 

    Als wir im Landsberger Tagblatt im Juni 2016 das Foto von ihr gesehen haben, war es um uns geschehen. Schon bei der ersten Kontaktaufnahme merkte man, dass Ihnen und Frau Wahlich das Wohl der Tiere sehr am Herzen liegt. Auch unseren Sonderwünschen wie die besonderen Laboruntersuchungen und ein Test auf Verträglichkeit mit Kindern, auf die wir viel Wert gelegt haben, wurden durchgeführt. 


    Als der Tag der Übergabe näher rückte stieg bei uns auch die Aufregung vor dem Blind Date. Als Josefa dann aus dem Auto kam, wussten wir alle sofort das es die richtige Entscheidung war. Sie wedelte trotz stundenlanger Fahrt aus Ungarn und hochsommerlichen Temperaturen sofort durch den Garten und freute sich das unsere Kinder mit ihr spielten. Sie eroberte unser Haus in wenigen Minuten und wir liebten sie alle vom ersten Moment...daran hat sich bis heute nichts geändert. Man kann sie problemlos überall mit hinnehmen. Besonders die Nordsee und ihre Strände liebt Josefa über alles... Danke nochmal für die Vermittlung und die tolle, ehrenamtliche Arbeit die Sie und Ihr Team leisten!

    Die Hammrichs 

     

     

                                      Josefa im Wald                                                                       Josefa am Strand

         Josefa im Fasching                                             Josefa im Urlaub

     

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