Gesundheit

    Über Krankheiten

    Die sogenannten "Reisekrankheiten" sind Krankheiten, die durch Zecken oder Mücken übertragen werden und in warmen Klimagebieten vorkommen. In Europa ist dies der Mittelmeerraum sowie östliche Länder wie Ungarn, Rumänien etc. sowie andere klimatisch begünstigte Gebiete. Nicht nur Hunde, die aus solchen Ländern kommen können von solchen Krankheiten betroffen sein sondern auch Hunde, die z.B bei Urlaubsreisen in diese Länder mitgenommen werden.

    Da seit einiger Zeit diese Krankheiten aufgrund der klimatisch günstigen Bedingungen sogar in manchen Gebieten Deutschlands, der Schweiz und Holland auftreten, können sich auch heimische Hunde mit diesen Krankheiten infizieren.

    Hier erhalten Sie eine Übersicht von Krankheiten zur Information:

    Dirofilariose - Herzwurmerkrankung (kardiovaskuläre Dirofilariose)

    Sie ist eine parasitäre Krankheit der Hunde. Sie kommt vor allen in Nord- und Mittelamerika vor, ist aber auch im Mittelmeerraum, vor allem in Italien, Griechenland, Südfrankreich und Portugal und auf den Kanarischen Inseln und den tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. 

    In Ungarn ist diese Erkrankung stark auf dem Vormarsch.

    Der Überträger sind verschiedene Stechmückenarten.

    Erreger:

    Die Erreger der Dirofilariose ist eine bestimmte Filarienart (Dirofiliaria immitis). Diese Parasiten entwickeln sich grundsätzlich über zwei Wirte: ein Teil des Entwicklungszyklus, vom Larvenstadium 1 bis 3 (Mikrofilarien) verläuft in der Stechmücke. Die Stechmücke überträgt beim Saugakt diese Mikrofilarien auf den Wirt. Nach Übertragung dieser Mikrofilarien auf den Hund erfolgt die Entwicklung zum Larvenstadium 4. Diese Larven wandern über die Muskulatur in die Blutgefäße ein und entwickeln sich innerhalb von 2 bis 3 Monaten zu erwachsenen Herzwürmern (Makrofilarien). Diese Herzwürmer sind sind ca. 1 mm dick, 20 bis 30 cm lang und siedeln sich vor allem in der rechten Herzhälfte, der großen Lungenarterie und den herznahen Abschnitten der Hohlvenen an. Teilweise werden auch andere Organe befallen. Etwa 6 Monate nach der Infektion bilden die Weibchen wiederum Mikrofilarien, die mit dem Blut in kleinere Blutgefäße gelangen und ggfs. von Mücken beim Saugakt wieder aufgenommen werden. Sie können bis zu drei Jahren in der Blutbahn zirkulieren.

    Die Inkubationszeit kann Wochen, Monate und teilweise Jahre dauern. Ein Nachweis kann frühestens 6 Monate nach erfolgter Infektion erfolgen.

    Krankheitsverlauf und Symptome:

    Es gibt unauffällig verlaufende Infektionen. 

    Bei starker Infektion zeigen die Hunde mit der Entwicklung der reifen Würmer, also erst etwa 6 Monate nach der Infektion eine reduzierte Leistungsfähigkeit und ermüden rasch. Es entwickelt sich eine Rechtsherzinsuffizienz mit Überlastung und Erweiterung der rechten Herzseite mit Atemnot, Husten, Herzrasen, Leberstauung, Bauchwassersucht, Gewichtsverlust, Venenstauung und der Bildung von Ödemen (Wasser) vornehmlich in den Beinen.

    Diagnose:

    Die Mikrofilarien (Larven) können anhand einer Blutuntersuchung festgestellt werden. Der Nachweis erfolgt entweder durch die mikroskopische Untersuchung von Kapillarblut oder durch den sog. Knott-Test. Die Nachweissicherheit beträgt aber nur etwa 75 %.

    Die Makrofilarien (adulten Herzwürmer) können über einen Antigen-Nachweis im Serum (ELISA-Test) nachgewiesen werden. Der Nachweis ist allerdings erst 6 Monate nach der Infektion möglich.

    Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit ist in erster Linie der Ultraschall des Herzens bei einem Kardiologen und die Röntgenuntersuchung.

    Therapie:

    Mittlerweile gibt es recht gute und auch kostengünstige Therapien, die sich mittlerweile durchgesetzt haben.

    Wir informieren und beraten Sie gerne.

    Unbehandelt kann diese Krankheit beim Hund tödlich verlaufen. Die operative Entfernung der Herzwürmer ist ebenfalls risikobehaftet und nur in spezialisierten Kliniken möglich.

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